Ankündigungen – Aktuelles

 

Wo steht die ISS jetzt – live?  Tracker der ESA

Tracker mit hochauflösender Erdoberfläche

Wann überfliegt die ISS Düsseldorf?

aus der Werkstatt – C14 Spiegelteleskop

Nachdem all die Jahre freundlicherweise niemand im Dunkeln gegen das Ende der 25 mm starken Stahlstange der Gegengewichte des Celestrons gelaufen ist (das sich gerne genau in Augenhöhe/Kopfhöhe befindet), wollten wir doch endlich die Sicherheit für die Benutzer erhöhen. Der erste Versuch mit einem Gipsertopf war ja gegen seitliche Kollisionen schon einmal ganz hilfreich. Aber abgesehen von der Optik, man hätte immer noch gegen das Ende mit der schweren Schraube laufen können.
Hier hat sich jetzt mit einer dicken Gummikugel die perfekte Lösung gefunden! 
(Wer hätte gedacht, dass ich mich in meinem Alter mal noch mit Hundespielzeug beschäftigen würde – Manfred Heise)

Am 1. September nicht so weit aus dem Fenster lehnen!

Falls Du 132.000 km groß bist ?!   Tweet der DLR

Tagesspiegel 23.08.2020 – Jan Klixmüller – Knapp an der Erde vorbei    

aus der Werkstatt – der Coudé

Die sehr umfangreichen Arbeiten am Coudé gehen gut und plangemäß weiter voran.
Wie weiter unten erklärt; Das für die Steuerung der 2. Achse neu konstruierte Schneckenrad wurde in GB gefertigt. Corona har die Dinge nicht vereinfacht.
Astrogeräte Berger hat das Getriebegehäuse gefräst. Und im Moment baut die Firma den Okularauszug des Sucherfernrohrs neu. Da hatten wir ja seltsamerweise eine improvisierte Behelfslösung vorgefunden. Toll, dass hier in Kürze wieder höchste Präzision regieren wird!

Sternschnuppen – wünsch Dir ‚was!   
die Perseiden

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:August_Nights_(167444505).jpeg

Im August durchfliegt die Erde den Bereich auf ihrer Umlaufbahn, in dem uns die Perseiden als Meteoriten in die Atmosphäre schießen werden. Für die, die noch Wünsche offenhaben – es sind die sternschnuppenreichsten Nächte des Jahres!
Besonders häufig sollten sie auftreten in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Es könnten hunderte werden. Sie treten dann –  schwächer werdend – bis 24. August auf.
Der Meteoritenstrom ist die Staub- udn Steinchenspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle, der alle 130 Jahre die Sonne umkreist. Dabei hinterlässt er jedesmal eine „Dreckspur“ im All, die wir alljährlich am 12. oder 13. August kreuzen. Da der Komet mehrfach um die Sonne gekreist ist, gibt es mehrere Spuren, durch die die Erde hindurchfliegt.

Tipps zur Beobachtung: Nach Sonnenuntergang, wenn es dunkel geworden ist . Vor 0:30, weil dann der Mond störend dazu kommt. Freier Blick nach Osten. Die Meteoriten scheinen aus dem Strenbild des Perseus zu kommen (daher der Name) . Der geht erst gegen 22 Uhr im NO auf und gewinnt dann Höhe. Die Meteoriten sind also anfangs relativ tief.

3.08.2020 ist Vollmond!
und zwar genau in den Abendstunden um 17.59 Uhr (MESZ).

Komet Neowise im Juli über Deutschland

Komet C/2020 F3 NEOWISE, Aufnahmen von Bernd Koch
Bernd Koch ist ein bekannter Astrofotograf und Autor von Astrofotografie-Büchern, der schon als Schüler in der (alten) Benzenberg-Sternwarte im Benrather Schlosspark „seine ersten Schritte ins Weltall – schon damals auch mit der Kamera – unternommen hat“.
Fotos aufgenommen mit Celestron C14, Aufnahmeort Sörth im Westerwald
Für das endgültige Foto wurden zahlreiche Einzelaufnahmen gefertigt und mittels „Stacking“ überlagert.
So sieht man sogar die Schalenbildung um den Kometenkern in Form einer (rotierenden) Spirale aus aufgeworfenem Staub.

dichter Flugverkehr zum Mars

weil er im Oktober 2020 der Erde sehr nahe stehen wird. Starts:

2020-07-23  China  „Tianwen-1“ „Fragen an den Himmel“,   erste eigene Mission. Es gab 2011 eine gemeinsame Mission mit Russland, die ist aber gescheitert). Orbiter (Satellit, der den Planeten umkreisen soll).  Landegerät, Rover (Fahrzeug, das auf dem Mars herumfahren soll).

2020-07-20  Vereinigte Arabische Emirate  „al-Hamal“ („Hoffn

ung“), sie schicken einen Orbiter,

al-Hamal UAE Space Agency

Landegerät, Rover. Es ist ihre erste Mars-Sonde.

2020-07-30  USA „Perseverance“ („Beharrlichkeit“): Sie soll auf dem Mars landen, ein Fahrzeug absetzen, hat außerdem einen Hunschrauber dabei. Das gab es noch nie. 23 Kameras sind an dem 1000 Kilogramm schweren Raumfahrzeug von der Größe eines Kleinwagens angebracht, die meisten sollen Farbbilder liefern. Weitere zwei Kameras sitzen an dem 1,8 Kilogramm schweren Helikopter Ingenuity („Einfallsreichtum“), der im Bauch des R

Mars Helikopter NASA/JPL-Calt
ech

overs mitreist. Bohrer für Bodenproben, „die später abgeholt werden sollen“. Zwei Mikrofone können den Sound der Landung bis auf die Erde senden und uns mithören lassen.
Die Konstruktion des Helis für eine sehr dünne Atmosphäre bei sehr geringer Schwerkarft hat die Ingenieure vor ziemliche, unerwartete, Schwierigkeiten gestellt.
Das große Ziel: Kann man Wasser und Leben finden????

Stern gesucht    –  „a cosmic mystery“

Sterne suchen, das tun Astronomen ja ständig, aber hier ist Ihnen ein Stern verloren gegangen, ein ganz großer sogar! In der Kinman-Zwerggalaxie PHL 293B ist der sehr massereiche blaue Veränderliche  „weg“. Hier ein Foto der Galaxie vom Hubble-Teleskops (s.u.) , auf dem er noch leuchtet und eine Illustration, wie er ausgesehen haben könnte!

Kinman Dwarf galaxy PHL 293B, NASA/ESA Hubble Space T 2011 veröff. 30. Juni 2020
Illustration des massereicher Veränderlichen, der jetzt verschwunden ist.

Die Originalveröffentlichung des Trinity College in Dublin

und ein Bericht mit Fotos und Film auf deutsch

 

aktuelle Arbeiten in der Astro-AG

Astro-AG 2020 Asteroidengürtel – Claudia Scheffler

Um sich die Welt „da draussen“ besser 3-dimensional vorstellen zu können, basteln die Astro-AG-Schüler und -Schülerinnen Modelle des Asteroidengürtels zwischen Jupiter und Mars. 
Inhalte des Kurses jetzt in Corona-Zeiten:
Sternbilder, Orion, Großer Hund, Sternklassen
vorher: der Mond, Theorien zur Mondlandung
Planeten unseres Sonnensystems, hierzu Plakate erarbeitet. SuS haben sich in Gruppen zusammengeschlossen oder alleine gearbeitet und haben dann ihre Ergebnisse vorgetragen.
Asteroiden, Asteroidengürtel im Sonnensystem zwischen Jupiter und Mars. Modellbau, Ergebnisse s.o.   Claudia Scheffler

Supermond – der letzte 2020

Mittwoch 6. Mai /Donnerstag 7. Mai
„Supermond: Vollmond oder Neumond, der höchstens 360 000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt ist.“
Daten jetzt: Entfernung 359.650 km, deswegen 7 % größer und 15 % heller als der gewöhnliche Vollmond. Der drittgrößte/dritthellste und letzte in 2020.

Happy Birthday, dear hubble-telescope!
Es wird 30!!

gesehen vom space shuttle Atlantis aus, servicing mission 4

Am 24. April 1990 startete das space shuttle Discovery (STS-31) und setzte das „Hubble Space Telescope HST“ am Folgetag im Weltraum aus.

13 m lang, 10,9 t bis 12,2 t
Primärspiegel 2,4 m Durchmesser, 830 kg
Sekundärspiegel  0,3 m Durchmesser, 12 kg
misst vom UV bis Infrarot (115 bis 2.200 nm)

5 spätere Service-Missionen, Energieversorgung mit solar-panels 5,5 kW
Akku-Kapazität wie 22 PKW
Daten 150 Gbit/Woche

War da nicht etwas mit „kurzsichtig“?

Doch, 3 Jahre waren die Bilder wegen Fehlern des Hauptspiegels kaum brauchbar, dann wurde 1993 ein Reparaturtrupp losgeschickt – die erste Weltraumreparatur,  der noch mehrere Reparaturen folgten. Danach waren die Bilder – ohne die absorbierende Erdatmosphäre – gigantisch! S. Link „die 100 schönsten Aufnahmen“.
genauere Daten

Hier seine 100 schönsten Aufnahmen
Und wenn Du sehen willst, was es an DEINEM Geburtstag aufgenommen hat.

aus der Werkstatt

Das kleine Spiegelteleskop, der Celestron C8,
hatte ja eine Getriebewartung, neue Motoren, eine neue elekronische Nachführung und ein frisch geschliffenes Standrohr, das dann chic anthrazit-matt pulverbeschichtet wurde, bekommen. Aber richtig zufrieden waren wir mit der Performance dann doch nicht. Also noch einmal auf die optische Bank zur Kontrolle der Optik. Und siehe da, jetzt aus der Werkstatt von Gerd Weber mit gereinigter Schmidt-Korrekturplatte (Der Celestron ist von der Bauart her ein Schmidt-Cassegrain-Spiegel.) und perfekter Justierung zurück, liefert das Teleskop eine exzellente Abbildung, die ihre Grenzen nur noch in den Gesetzen der Wellenoptik hat.
Hoffentlich können auch bald wieder Schülerinnen und Schüler damit beobachten!  Manfred Heise, April 2020

Die Grundsanierung des Coudé, des herrlichen 60 Jahre alten Linsenteleskops, geht voran. Bemühen um Finanzierung GoTo erfolgreich!
Die 60 Jahre hatten ihm ja arg zugesetzt (hier im Bild mit dem Architekten der Sternwarte, Jürgen Ringel, und Manfred Heise):

Mit Eigenleistung, Sponsoring der BASF (die alle Metallteile für uns sandstrahlte)

Auf zum Sandstrahken zur BASF! Manfred Heise

und erheblichen MItteln der Stadt Düsseldorf konnte im Herbst und Winter schon gereinigt, lackiert, pulverbeschichtet werden. Die großen Kugellager liefen nach 60 Jahren nicht mehr sauber, es gab sie aber noch als Ersatzteile, die alte Nachführung wurde mit neuem Motor und neuer Steuerung wieder hergestellt.

Die „Szene“ der Astronomen an anderen Volkssternwarten riet aber sehr nachdrücklich zu, auch die zweite Achse steuerbar zu machen. Dann kann der Bobachter aus einer Datenbank sein Wunsch-Objekt auswählen, und mit der GoTo-Steuerung fährt das Teleskop es selbstständig an. Das klassische Verfahren wäre gewesen: Mit Sucherfernrohr Leitstern in der Nähe finden, dann mit geringer Vergößerung in der Nähe des Leitsterns das eigentliche Objekt mit dem großen Refraktor suchen (und hoffentlich finden), dann das Objekt in Bildmitte positionieren, Klemmen festziehen, Motor einschalten und dann kann man auch stärker vergößern. Dauert Minuten und klappt – bei hellem Himmel – schon mal schlecht. Und die ganze Astro-AG muss warten.
Mit GoTo wird das Auffinden super einfach. Man muss „nur“ ein zweites Schneckenrad-Getriebe mit etwa 40 cm Durchmesser – spielfrei muss es auch noch sein – berechnen und herstellen lassen und einbauen. Aber Astro-Berger in Solingen kann das und kennt die letzten Manufakturen in Europa, die solche Teile herstellen können. Und ergänzt um unseren Wunsch, auch das komplizierte Okular (mit seinem Revolver, Linsen und Spiegel – matt geworden und Metalle angerostet) herzurichten, war klar, dass noch einmal eine gut 5-stellige Rechnung auf uns zu kommen würde.
Aber wir konnten die Heraeus-Stiftung gewinnen und überzeugen, dass Ihr Ziel, naturwissenschaftliche Bildung zu fördern, sinnvoll umgesetzt werde, wenn die Benzenberg-Sternwarte ihr 60 Jahre altes Flaggschiff so funktional in die Jetzt-Zeit voranbringt (mit der Abbildungsqualität ist das Gerät nach der Optik-Sanierung ohnehin spitzenmäßig, der feste Beobachtungsplatz eines Wachter-Coudé ist für Schülergruppen immer schon genial).


Die Heraeus-Stiftung hat unseren Antrag im April positiv beschieden, die Aufträge sind vergeben! Es geht so gut voran, wie niemand am Schloß das vor ein oder zwei Jahren zu hoffen gewagt hätte!
Großen Dank an die Jury in Hanau für diese Wertschätzung und Unterstützung!     Manfred Heise, April 2020

Die 166 kg-Säule mit Polhöhenwiege steht wieder! Mai 2020

Säule des Coudé – Andreas Berger

Kommen die Aliens? Ab 22.4.2020
Perlenschnur am Abendhimmel  –  Starlink-Satelliten

Start der Falcon-Rakete 22.4. 21:30 MEZ, mit der SpaceEx weitere 60 (von geplant 12.000) Satelliten für ein schnelles Internet in den Orbit schickt. Auch Frau Scheffler beobachtet, wie die Perlenscnur von Satelliten durch den großen Wagen zieht.

SpaceEx schießt Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn (Frankfurter Rundschau)

Video von Dr. Marco Langbroek, Leiden, NL, 24. Mai 2019

Hier die aktuellen Überflugzeiten über Bochum von CalSky.com
oder von heavensabove.com

Sternschnuppen aus der Leier (Lyra), die Lyriden, Maximum von Mittwoch 22. auf den 23. April.

Wer in der Schule Latein gelernt hat, ist klar im Vorteil. „Lyra“ heißt auf Deutsch nämlich Leier. Gemeint ist jenes Zupfinstrument, das Troubadix, der Barde aus den Asterix-Comics, immer quält – und dafür regelmäßig gefesselt und geknebelt wird. Was das mit den Lyriden zu tun hat? Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Leier. Von dort scheinen sie zu kommen.
Die Lyriden sind sehr schnelle Sternschnuppen, die mit Geschwindigkeiten um die 50 Kilometer pro Sekunde (umgerechnet: 180.000 km/h) in die Erdatmosphäre eindringen und dort verglühen. Zum Vergleich: Mit dem Tempo der Lyriden würde die Strecke zum Mond, von der Erde aus, zwei Stunden dauern.
Astronomen gehen davon aus, dass in dieser  Nacht bis zu 18 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel aufblitzen. Was ungefähr doppelt so viel ist wie normalerweise in einer ganzen Nacht, in der mit bloßem Auge im Schnitt fünf bis zehn am Himmel zu sehen sind. 

nach   https://www.merkur.de/welt/lyriden-2020-sternschnuppen-16-bis-25-april-maximum-meteorschauer-astronomie-zr-9800288.html

report-d

https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Corona-ohne-Krise-und-Pandemie-Samstag-ist-Astronomietag-128772

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Leider nicht von der Benzenberg-Sternwarte am Schloß-Gymnasium aus, aber auch zu Hause kann am Astronomietag viel entdeckt werden

Düsseldorf: „Corona“ ohne Krise und Pandemie – Samstag ist Astronomietag

Die Benzenberg-Sternwarte auf dem Gelände des Schloß-Gymnasiums in Düsseldorf Benrath hatte Pläne für den Astronomietag am Samstag (28.3.). Sie wollten Interessierte einladen, das Dach der Sternwarte öffnen und den Blick ins Weltall ermöglichen. Das fällt nun aus, die Schule ist zu und durch das Kontaktverbot in Folge der Corona-Pandemie sind nirgendwo öffentliche Veranstaltungen erlaubt. Doch online kann geschaut werden und gibt es „Corona“ auch in ganz anderer Bedeutung.

Corona nicht als Virus

Das Wort „Corona“ ist für die Astronomiefreunde sehr positiv besetzt, denn so heißt der leuchtende Kranz, die leuchtende Krone, die die sehr helle Sonnenscheibe umgibt und die man eigentlich nur bei einer totalen Sonnenfinsternis aufleuchten sehen kann. Für die Schüler*Innen der Astro-AG des Schloß-Gymnasiums ist das nichts neues. Gemeinsam mit dem Team der Astronomie-Lehrer*Innen wollen sie nun auch andere Schüler*Innen motivieren, anlässlich des Astronomietags einen Blick in den Himmel oder auf den Computerbildschirm zu werfen.

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Ein Blick auf den Orion

Ein Blick nach oben

Denn auch wenn es in der Stadt eigentlich auch nachts zu hell ist, kann man bei guter Wetterlage mit bloßem Auge oder einfachen Geräten noch bis Ende März einiges am Himmel entdecken.
Da wären die schmale Sichel des zunehmenden Mondes, darüber der auffällig helle Planet Venus, eine Handbreit höher die Gruppe der Plejaden und zum letzten Mal die Wintersternbilder in voller Pracht. Dazu gehören abends im Südwesten untergehend der Orion mit seinen drei Gürtelsternen. Im Südwesten sieht man das „Wintersechseck“ mit Sirius, Rigel, Aldebaran, Capella, Pollux, Prokyon. Richtung Süden sieht man, auch wenn der Großstadthimmel meist licht-verschmutzt ist, den Hauptstern des Löwen (Regulus) und Spica in der Jungfrau. Genau über dem Betrachter steht der große Bär mit seinen sieben hellsten Sternen, die den großen Wagen bilden.

Stoff für Jung-Forscher

Für kleinere Objekte und astronomische Fragestellungen kann man im Internet recherchieren, was den Teilnehmer*Innen der Astro-AG viel Spaß gemacht hat. Dabei ging es um de Fragen, was das Besondere mit den Sterne des Sternbilds Großer Bär, dem Bärenstrom ist. Oder was ist eine Supernova? In Science-Fiction-Filmen wird davon berichtet, aber was passiert wirklich in und um ein schwarzes Loch, dessen erstes Bild am 10. April 2019 vorgestellt wurde und das mit Hilfe des Max-Planck-Instituts Bonn entstand?
Die Astronomie-Schüler*Innen am Schloß-Gymnasium nehmen die App „SkyView Free“ zur Hilfe, die mit Standort und externen Daten nicht nur die Sterne, sondern auch die Planeten und sogar die ISS korrekt anzeigt. In den Oberstufenkursen am Schloß benutzen und steuern die Teilnehmer auch ferngesteuerte Teleskope, beispielsweise auf den Kanarischen Inseln oben auf dem Teide („Slooh-Teleskope“), für deren Benutzung sie eine Mitgliedschaft haben.

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Um die Milchstraße so sehen zu können, muss man aus der Stadt raus

Doch auch wer nun am Astronomietag selber ein wenig forschen möchte, kann auf freie webbasierte Teleskope zugreifen, die das Weltall mit schon vorhandenen Aufnahmen abbilden. Manfred Heise, der sich um die Benzenberg-Sternwarte kümmert, empfiehlt beispielsweise http://worldwidetelescope.org/webclient/ dann „Explore“ oder „Guided Tours“).

Informationen

Weitere Informationen gibt es beim Veranstalter des Astronomietags, der „Vereinigung der Sternfreunde VdS“, auf der Homepage https://astronomietag.de/ .

Ute Neubauer |

bundesweiter Astronomietag Sa. 28. März 2020

2020-03-23:  online oder zu Hause

Quelle VdS

und Sa 24. Oktober 2020

Zu diesem jährlich stattfindenden bundesweiten Astronomietag wollten wir, Frau Scheffler, Frau Dr. Zimmermann, Herr Heise, natürlich auch einladen und an der Benzenberg- Sternwarte die Türen und das Dach aufmachen, um mit allen Interessierten ins Weltall zu schauen.

Aus dem gegebenen Anlass der Corona-Maßnahmen entfallen die öffentlichen Veranstaltungen und dieser Tag wird online stattfinden, so der Veranstalter „Vereinigung der Sternfreunde VdS“.   https://astronomietag.de/

Dabei ist das Wort „Corona“ für die Astronomiefreunde immer schon völlig positiv besetzt: So heißt ja auch der leuchtende Kranz, die leuchtende Krone, die die sehr helle Sonnenscheibe umgibt und die man – ohne technische Tricks – nur bei einer totalen Sonnenfinsternis aufleuchten sieht. Wunderschön!

Das Team der Astronomie-Kolleginnen und -Kollegen des Schloß-Gymnasiums möchte aber zum Ausgleich jetzt gerade auch für die Schüler und Schülerinnen, denen die Tage und Abende allmählich lang werden, Anregungen geben:

Vom Balkon oder Garten aus mit bloßem Auge oder einfachen Geräten sind jetzt abends Ende März sichtbar

– Die schmale Sichel des zunehmenden Mondes.
– Darüber der Planet Venus, auffällig hell.
– Eine Handbreit höher die Gruppe der Plejaden.
– Zum letzten Mal die Wintersternbilder in voller Pracht, abends im Südwesten untergehend der Orion mit seinen drei Gürtelsternen. (Und dem linken Schulterstern Betelgeuze – hier gab es im Winter die Diskussion, ob die überraschende Verdunkelung eine Supernova ankündige. Das hat sich jetzt geklärt: Es sind nur Staubmassen, die den 640 Lichtjahre entfernten Stern verdunkeln.)
– Im Südwesten sieht man das „Wintersechseck“ mit Sirius, Rigel, Aldebaran, Capella, Pollux, Prokyon.
– Richtung Süden sieht man – auch am licht-verschmutzten Großstadthimmel – den Hauptstern des Löwen (Regulus) und Spica in der Jungfrau.
– Genau über dem Betrachter steht der große Bär mit seinen sieben hellsten Sternen, die den großen Wagen bilden.

Für kleinere Objekte und astronomische Fragestellungen können die Beschäftigung suchenden Kinder und Jugendlichen im Internet recherchieren:

– Was ist das Besondere mit den Sternen des Sternbilds Großer Bär, dem Bärenstrom?
– Was hat es mit dem zweiten Mond der Erde auf sich “2020 CD3“, den man im Februar 2020 entdeckt hat (groß wie ein Auto, also winzig).
– Vor Weihnachten zog ein extrasolarer „Besucher“, also von außerhalb des Sonnensystems, dicht an der Erde vorbei. Woher stammt der Komet „2l/Borisov“?
– Findet man den ersten Film einer Eruption eines Kometen „46P/Wirtanen“ aus Dezember 2019?
– Was ist eine Supernova? Hätte die von Betelgeuze die Erde bedroht? (Erst zweimal haben Menschen eine beobachtet: 4. Juli 1054 in China, 1604 durch Kepler und Zeitgenossen.)
– Was passiert in und um ein schwarzes Loch, dessen erstes Bild am 10. April 2019 vorgestellt wurde und das mit Hilfe des Max-Planck-Instituts Bonn entstand?

Wenn den Eltern die Namen der Sterne und Sternbilder nicht parat sind: Hier kann man sich klassisch mit der drehbaren Sternkarte orientieren; es gibt sie noch zu kaufen, sogar nachtleuchtend, das erspart die Taschenlampe.

Unsere Astronomie-Schüler und -Schülerinnen am Schloß-Gymnasium nehmen aber wohl lieber die superleicht zu bedienende App „SkyView Free“, die mit Standort und externen Daten nicht nur die Sterne, sondern auch die Planeten und sogar die ISS korrekt anzeigt.

Der Oberstufenprojektkurs Astrophysik am Schloß mit Account für die „Slooh-Teleskope“ auf dem Teide in Teneriffa kann natürlich hier von zu Hause aus Zeiten anfordern und dort ein Teleskop  benutzen und steuern.

Es gibt aber für jeden  freie webbasierte Teleskope, die das Weltall mit schon vorhandenen Aufnahmen abbilden.
z.B. http://worldwidetelescope.org/webclient/           dann „Explore“ oder „Guided Tours“.

Von Eltern und Schülern hören wir zunehmend, dass man Anregungen, womit man das durchaus neugierige Kind oder den Jugendlichen sich zu beschäftigen ermuntern kann, gerne aufnehmen würde.

Gewissermaßen also mit der Devise „Kopf hoch, dass Weltall ist offen“ gibt es viel zu sehen und man kann viel recherchieren, was da mit optischen oder Radio- oder Weltraumteleskopen Monat für Monat neu entdeckt wird.

Mit besten Grüßen aus dem Home-Office,
Manfred Heise

Licht aus – Sterne an!    Samstag 28. März 2020
2020-03-23: Publikumsevents sind abgesagt, das symbolische Licht-Ausschalten soll stattfinden.

Quelle WWF

Passend zum Astronomietag ruft der WWF am Abend des Astronomietages am 28. März von 20:30 bis 21:30 Uhr zur „Earth hour“ auf. Einfach mal für eine Stunde das Licht auslassen, dabei Strom sparen, die Umwelt schonen und als Dank die Sterne sehen.

 

Wir gratulieren der Benzenberg-Realschule in Oberbilk zum 50-Jährigen!!

Neben unserer Benzenberg-Sternwarte und der Benzenbergstraße in Bilk ist der Schulname (nur) der dritte Hinweis in Düsseldorf auf deren großen Astronomen.

Neuer Mini-Mond der Erde entdeckt

27.02.2020 –  nur so groß wie ein Auto: 2020 CD3

https://theskylive.com/2020cd3-info

Sternstündchen 2020 in der Benzenberg-StW

2020-03-23:  In 2020 haben ja wieder einige Besuche von GS-Klassen in der Benzenberg-Sternwarte stattgefunden. Alle weiteren Termine sind erst einmal abgesagt. Wenn alle wieder planen können, sollen sie neu vereinbart werden.

Claudia Scheffler


Beobachtungsbücher aus der Sternwarte im Schlosspark !

Bei „Grabungsarbeiten“ aufgefunden, und jetzt sind schon einmal Hefte der Südstation von Bernd Koch digitalisiert.
Beginnend 1967 finden Sie sie unter „Die Düsseldorfer Sternwarten 3. ..“

Coudé-Sanierung hat begonnen!!

So sah er neu aus:

Foto: Roland Sommer

Erhebliche Spuren des Alters und der Nutzung
Fast 50 Jahre quasi im Freien, zumindest im Herbst und Winter ständig um den Taupunkt der Luftfeuchtigkeit herum,  matter werdende Linsen und Spiegel, Probleme mit Antriebsmoter und Welle, viele Schülergenerationen mit mehr oder weniger fein- oder grobmotorischen Fähigkeiten, zuletzt war unser Flaggschiff nicht nutzbar.
So sah er jetzt aus:

Ringel Heise – der Coudé

Der Architekt der Sternwarte Jürgen Ringel und Manfred Heise am 26. März 2019

Arbeitsfortschritte:
Vollständig zerlegt, alle Metallteile bei der BASF in D-Holthausen sandgestrahlt, das untere Standrohr (166 kg) gespachtelt und nass lackiert und wieder aufgestellt, (Pertinax-)Tubus des Hauptfernrohrs und (Alu-)Tubus des Sucherfernrohrs nass lackiert, alle anderen Metallteile pulverbeschichtet. Schrauben neu aus Edelstahl oder neu verzinkt.
Reparaturen Mechanik: Schneckenradgetriebe gewartet, Lagerringe neu, Motoren und FS2-Steuerung neu.
Optik bei Gerd Weber: Linsen gereinigt, ein Spiegel ersetzt, einer neu bedampft.
In Arbeit: Neubau der Nachführung um die 2. Achse.

Projektkurs Astrophysik Q2 in Effelsberg

2020-01-10_11Es ist erneut gelungen!! Unser Projektkurs Astrophysik kann wieder zum Radioteleskop Effelsberg fahren. Von Freitag, dem 10. bis Samstag, dem 11. Januar 2020, werden die Schüler und Schülerinnen unter Begleitung und Anleitung von Frau Dr. Zimmermann und Frau Scheffler dort selbst messen können!
Geplant: Sternfeldaufnahmen, Spektroskopie. Auswertung zur Stoffanalyse, Temperaturmessungen.
Und vor Ort, also an DIESEM ORT, werden sie ihre PJK-Referate halten können.

Da wird das absolute Handyverbot gerne in Kauf genommen werden.
Treffen 11:15, Abfahrt 11:30, Freitag 10. Januar 2010

Erste Eindrücke

Programm: Einführung durch Dr. Alex Kraus, Leiter des Radioteleskops. Über Treppen ud Aufzüge in 50 m Höhe auf die Antennenschüssel, an den Ort, wo alle Kabel zusammen laufen, Kontrollraum.
Stunden eigener Messungen mit vollem Programm für die vorüberlegten Objekte bis in die Nacht.
zusätzliche aktuelle Problemstellung: Da gerade jetzt Freitag 10.1. 20 Uhr der Mond in eine partielle Halbschattenfinsternis eintritt: Können wir messen, ob der Mond in der unteren Hälfte abkühlt?
Auch die Messungen klappen, zum Glück arbeitet das Radioteleskop bei Wellenlängen, bei denen der leichte Regen, der in der Eifel jetzt leider eingesetzt hat, nicht ernsthaft stört.
Übernachtung im Gästehaus.
Am nächsten Tag die Referate aller PJK-Teilnehmer. Mit im Publikum der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des MPIfR Dr. Norbert Junkes und Dr. Alan Roy, der das berühmte erste Bild eines schwarzen Loches 2019 mit errechnet hat, beide eigens am Samstag Vormittag aus Bonn dazu gekommen. Nicht unspannend für die Schüler, nicht nur vor Mitschülern und ihren Lehrerinnen, sondern vor Vollprofis zu

sprechen. Schon ein tolles Setting: Michael referiert darüber, wie das Bild des schwarzen Loches gemessen und errechnet wurde und einer der beteiligten „Welt-

Liga“-Astronomen hört zu und ergänzt.
Spaziergang zum Besucherzentrum. Danach viele Ergänzungen zu den von den Schülern uns Schülerinnen angesprochenen Teilthemen durch Dr. Junkes.
Auswertungen der Messungen und um 22 Uhr wieder in Benrath.

Webcam aufs Teleskop
unser Beobachtungsplan Fr 10.1. ab 16 Uhr

Vollmond Freitag 10. Januar 2020

und zwar um 20:21, das ist ja noch nicht so spannend, obwohl es die längste Vollmondnacht seit 9 Jahren ist, aber:

Halbschattenfinsternis Freitag 10. Januar 2020

Der Mond durchlief also den Halbschatten der Erde. Er kam nicht in den Kernschatten, es wurde also keine partielle Mondfinsternis, sondern (nur) eine partielle Halbschattenmondfinsternis. Beginn 18:05, Maximum  20:10, Ende 22.14.

Quelle: https://news.astronomie.info/sky202001/mond.html

Hoffentlich viele Schülerinnen und Schüler sind dann  Freitag abend kurz nach 20 Uhr mal auf den Balkon oder in den Garten gegangen und haben mit bloßem Auge oder dem Feldstecher geschaut, dass der Mond vor allem im unteren Teil deutlich dunkler geworden ist. Die Sternwarte konnten wir leider nicht aufschieben, da alle Akteure in der Nacht in Effelsberg (dem Radioteleskop) waren .

Projektkurs Astrophysik Q2 Vortrag Erkrath

2019-12-12
Vortrag Prof. Dr. Norbert Junkes: “ Von der Nachbarschaft der Sonne zu fernen Galaxien – aktuelle Forschung am Radioteleskop Effelsberg“
Dr. Lisa Zimmermann / Claudia Scheffler

Exkursionen zum Stellarium Erkrath

2019-11-28
Die Astro-AGs fahren in das Stellarium Erkrath.
Claudia Scheffler
Ein paar Tage später (2019-12-05) fährt auch die 9a und unternimmt „Eine Reise zu den Anfängen des Universums“ Max Metelmann

Projektkurs Astrophysik Q2 am MPI für Radioastronomie in Bonn

2019-11-04
Einführungsreferat Prof. Dr. Norbert Junkes, Leiter Öffentlichkeitsarbeit MPIfR und Effelsberg, Besichtigung und Erläuterungen durch Dr. Alan Roy, stellv. Leiter der Korrrelatorgruppe, wie die Astrophysiker in Bonn mit dem „Korrelator“ das berühmte Foto vom schwarzen Loch berechnet haben.
Grundlage: Very-Long-Baseline Interferometrie (VLBI) und ein Superrechner in der Weltspitzenklasse.     Wie funktioniert VLBI?

Am 10. April 2019 wird das erste Bild eines schwarzen Loches aus der 55 Mio LJ entfernten Galaxie Messier 87 veröffentlicht: Aufnahme mit dem EHT (The Event Horizon Telescope Collaboration 2019a)..

Die Max-Planck-Forscher waren wesentlich beteiligt.

Sternstündchen 2019 in der Benzenberg-StW

Die letzten Besuchergruppen kommen in 2019 von der
GGS Adam-Stegerwald-Straße am Freitag den 13. 12., und von der
Willi-Fährmann-Schule GGS am Freitag, den 20.12.2019
Claudia Scheffler

Astronomen filmen seltene Kometen-Eruption

2019-12-06
Das Weltraumtelskop TESS filmt den Kometen 46P/Wirtanen.

Vorlesetag in der Sternwarte

Zeit in der Sternwarte: Freitag 22.11.2019 17-19
(Der bundesweite Vorlesetag findet am Freitag 15.11. statt.)
Vorgelesen wird aus dem spannenden Buch „Der geheime Schlüssel zum Universum“  von Lucy und Stephen Hawking von Michael Klopsch (aus der Q1) und Lucie Hagedorn (aus der 8a). Bei geeignetem Wetter Beobachtungen bis 20 Uhr

In Zusammenarbeit mit den „Astrozwergen“ an den Urania Sternwarten Jena
41 astronomische Einrichtungen machten mit !!  (Karte)

Vorlesenachmittag/-abend unter Sternen
Regen Zuspruch fand der Vorlesenachmittag in der Sternwarte. Fünft- und Sechstklässler kuschelten sich auf Isomatten und unter Decken und lauschten der spannenden Darbietung der beiden Vorlesenden Lucie Hagedorn (8a) und Michael Klopsch (Q1). Durch ihren lebhaften Vortrag rissen sie ihre Zuhörer mit, die gebannt an ihren Lippen hingen, während sie die spannenden Weltraumabenteuer von Georg, Annie und Eric vorlasen. „Vor allem der Ritt auf dem Kometen, als Annie und Georg heimlich den Computer von Eric, Annies Vater, nutzten, gefiel mir.“ so Soumaya, eine Schülerin der Astro-AG. Da das Wetter mitspielte, konnten die (kleinen) Zuhörer noch einige Sterne im Anschluss, wie Wega und Altair, zwei Sterne des Sommerdreiecks, beobachten.
Claudia Scheffler

Ein Teil der Zuhörer und Zuhörerinen im Beobachtungsraum (eigentlich im schwachen Licht der Leselampe für Michael oder Lucie)
Aufwärmen mit Tee, Keksen und Brownies

Tag der offenen Tür am Schloß-Gymnasium

Samstag 16.11.2019   10 – 13 Uhr
Auch die Sternwarte war zu besichtigen und das Konzept der Kurse und Beobachtungsmöglichkeiten wurde vielen Besuchern vorgestellt. So einigermaßen ließ sich sogar die Sonne beobachten.
Manfred Heise / Dr. Lisa Zimmermann

 

Merkur-Transit am Montag, 11. November 2019

 

 

1. Kontakt 13:25, 2. Kontakt 13:37, Sonnenuntergang 16:20, 4. Kontakt 18:04 Ein fast zentraler Transit / Durchgang.

 

 

https://eclipse.astronomie.info/2019-11-11/

Von 13 Uhr bis Sonnenuntergang war in der Sternwarte die Möglichkeit geboten,  den Transit zu beobachten. Tage vorher Hinweise zur Beobachtung: Ungeschützt oder nur mit Sonnenbrille in die Sonne zu schauen, zerstört die Netzhaut!! Wer noch eine Sonnenfinsternisbrille hat, das ist von der Lichtmenge her OK, der Merkur ist aber so klein, dass man ihn kaum sehen wird. Also, hier braucht es Instrumente zur Beobachtung!
Die Rheinische Post hatte auf die – öffentliche – Veranstaltung hingewiesen. Der 14-Zoll-Spiegel und der neue Dobson hatten neue Sonnenfilterfolien bekommen. Die Schüler und Schülerinnen der Astro-AGs und des Projektkurses sowie Lehrer mit ihren Klassen  hofften – mit Frau Scheffler und Frau Dr. Zimmermann und Herrn Heise und Herrn Metelmann – dass das Wetter mitspielen würde. Um 11:11 Uhr zu Hoppeditz‘ Erwachen war es trocken, würde die dünne Wolkendecke die Sonnenscheibe sichtbar werden lassen? Man sah wohl gelegentlich die Sonne hinter den Wolken, aber zu einer Beobachtung des Merkur reichten die Sichtverhältnisse nicht. Halb Deutschland blieb unter Wolken. Herr Scheffler zauberte aber immerhin einen tollen Stream der Slooh-Teleskope auf dem Teide in Teneriffa per Beamer auf die Leinwand. Die RP und report-D waren vor Ort, Antenne Düsseldorf sendete ein Interview. Zu den Martinszügen begann es gar zu regnen. Naja, mehr Glück 2032, dem nächsten Merkur-Transit in Mitteleuropa!!    

Interview in Antenne Düsseldorf

 

report-D „Düsseldorf Benrath: Ein Blick auf den Merkur-Transit in der Benzenberg-Sternwarte“ Ute Neubauer

Rheinische Post Benrather Tageblatt „Schüler des Benrather Schloß-Gymnasiums beobachten den Himmel“ Dominik Schneider

Nobelpreis Physik 2019

2019-10-08
Michel Mayor 
und  Didier Queloz  –  Entdeckung Exoplaneten
James Peebles  –  Kosmologie /Urknall – Hintergrundstrahlung

alle Fotos CC aus Wikimedia
https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2019/popular-information/
https://www.spektrum.de/news/die-architekten-unseres-weltbildes/1678356


 

 

 

 

Liebe Besucher und Besucherinnen der Website der Benzenberg-Sternwarte!

Seit mehr als 60 Jahren gehört sie als Schulsternwarte zum Benrather Schloß-Gymnasium. Früher, als das Schloß-Gymnasium und dann beim Bau der Sternwarte beide im Benrather Schlosspark untergebracht waren. Nach dem Unzug der Schule zur Hospitalstraße kam auch hier später das neue Sternwartengebäude hinzu. Schule und Sternwarte befinden sich also seit Jahrzehnten im Süden Düsseldorfs in Benrath.

Diese Website soll die Aufgabe haben, auf reizvolle und markante Aktivitäten am Himmel, die wir erwarten dürfen, hinzuweisen. Dabei sollen Veranstaltungen im Rahmen des Unterrichts und der AGs , aber auch die, zu denen die Öffentlichkeit eingeladen ist und Beobachtungen in unserer Sternwarte möglich sein werden, angekündigt werden.

Außerdem soll über zurückliegende Aktivitäten, Projekte und Arbeiten berichtet werden.

Und die Geschichte der Astronomie in Düsseldorf, die zu unserer Benzenberg-Sternwarte geführt hat, soll dargestellt und mit einer Vielfalt an  Materialien belegt werden.

Hier seien alle, auch vor allem die vielen Ehemaligen, die im Laufe der Jahrzehnte an der Sternwarte gearbeitet haben, ermuntert, uns auf Fehler oder Lücken hinzuweisen. Wir würden aber auch sehr gerne die Texte und Fotos, die noch irgendwo auf Speichern oder in Kellern,  als Filme oder Abzüge oder auf alten Festplatten schlummern, hier digital Interessenten zugreifbar machen und so für die Zukunft zugreifbar halten.

Wir, das sind zur Zeit ein Team bestehend aus Frau Claudia Scheffler, Leiterin der Sternwarte und u.a. Physiklehrerin am Schloß-Gymnasium, Frau Dr. Lisa Zimmermann, Astrophysikerin, Herr Max Metelmann als Leiter des Fachbereichs Physik, der die Brücke zum Schulfach Physik darstellt, Herr Manfred Heise, ehemaliger stellvertretender Schulleiter und Schloß-Schüler Abi 74. Er stellte, damals noch im Schlosspark fest, wie kalt Winternächte sein können, wenn man mit dem Fahhrrad abends zur Schule kommt und das Dach eines Gebäudes aufschiebt und für die Beobachtungen am Teleskop sitzt. Er ist auch der Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit der Website.

Alle, die sich hier Mühe geben, die nächste Generation heranzuführen und zu begeistern für die Weiten des Weltalls und die unverändert enorme Neugier der Forscher weltweit,  die Mechanismen „da draußen“ zu verstehen, können lebhaft die Stimmung nachempfinden, die Immanuel Kant schon 1788 über den „bestirnten Himmel über sich“ äußerte:
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Ich sehe sie beide vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz. Kritik der praktischen Vernunft, 1788. Kapitel 34. Beschluß

Falls sich auf alten Aufnahmen Menschen abgebildet sehen, die mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind, bitte ich um entsprchende Info.

Manfred Heise.

Partner

Haus der Astronomie, Heidelberg

Das Schloß-Gymnasium ist Pertnerschule des Hauses der Astronomie.

Vereinigung des Sternenfreunde VdS

Die Benzenberg-Sternwarte ist Mitglied der Vereinigung der Sternenfreunde.